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Newsflash
| Wolf: Nur starke Worte von Baldus |
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Erfurt/Gerstungen. (ep) "Die Vertragspartner
bekennen sich gemeinsam zu dem Ziel, die Kaliproduktion in Hessen und
Thüringen auf dem heutigen Produktionsniveau im Sinne eines
nachhaltigen wirtschaftlichen Handelns und eines schonenden Umgangs mit
der Umwelt für die künftigen Jahrzehnte fortzusetzen und zu sichern.
Sie lassen sich dabei von einer Gleichrangigkeit der ökologischen,
ökonomischen und sozialen Ziele leiten." Das zumindest liest
Umwelt-Staatssekretär Stefan Baldus aus dem von ihm bereits für gut
befundenen Entwurf einer "Öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zwischen
den Ländern Thüringen, Hessen und der K+S AG zur Verbesserung der
Umweltsituation und zur Lösung der Entsorgungsprobleme im
Werra-Kalirevier" heraus.
"Außer kraftvollen Worten hat Staatssekretär Baldus leider nichts zu bieten", sagt dagegen die Eisenacher Landtagsabgeordnete der Linksfraktion Katja Wolf. Was sie vor allen Dingen kritisiert ist, dass "diese kraftvollen Worte von Baldus sich im Wortlaut der Vereinbarung nicht wieder finden". Im Gegenteil werde doch mit dieser Vereinbarung der eigentlich nur bis in dieses Jahr zugebilligte und viel zu hohe Grenzwert für Lauge in der Werra noch einmal bis ins Jahr 2012 verlängert. "Nur in diesem Punkt ist der Vertragstext konkret. Das was Baldus als positiv zu dieser Vereinbarung hervorhebt, ist dagegen wachsweich", so Katja Wolf gestern Abend gegenüber TLZ/EP. So stehe in der Vereinbarung, dass "nach derzeitigem Kenntnisstand" keine Versenkung von Lauge bei Gerstungen mehr möglich sein werde. "Da werden sich dann durch K+S sicherlich bald neue Erkenntnisse finden, die diesen Passus unterlaufen", fürchtet die Linken-Politikerin. Sie hofft, dass das Vertragswerk, dem zwar die Verhandlungsführer von Hessen, Thüringen und K+S bereits zugestimmt haben, so nicht unterzeichnet wird. 27.01.2009 Von Peter Rossbach Quelle TLZ vom 28.01.2009 |
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