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Offener Brief der Gemeinde Dippach PDF Drucken E-Mail

Versuch einer Eigenbeantwortung

 

Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Lieberknecht,

mit Schreiben vom 05.10.2011 stellten wir Ihnen einen offenen
Brief bezüglich der Gebirgsschlagproblematik im Werratal zu.

Da uns bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder eine
Eingangsbestätigung noch eine Antwort vorliegt, möchten wir
hiermit versuchen, unsere aufgestellten Fragen selbst zu beantworten.

Herr Minister Reinholz, in dessen Verantwortung die
Bergaufsicht im Freistaat Thüringen steht, hat sich in einem
Zeitungsinterview selbst als einen verantwortungsvollen
Minister dargestellt.

Im Gegensatz zu Minister Machnig hatte er in der
Eigendarstellung geäußert: „Ich hätte erst geguckt. Und dann
hätte ich es verkündet …“

Da Minister Reinholz verkündet hat, dass er die Geldmittel
gegenüber K+S für die Sanierung der Kaligruben im ehemaligen
Revier Merkers zum Jahresende einstellt, muss er sich also
vorher vergewissert haben, das keinerlei Risiken eines
Gebirgsschlages in unserer Region bestehen.

In einem Fernsehinterview am 16.09.2011 konnte er diese
Risiken jedoch noch nicht ausschließen.

Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Lieberknecht,

lassen Sie uns bitte, und wenn es auch nur ein Dreizeiler ist,
eine Nachricht zukommen, in der Sie sich ebenfalls verbürgen,
dass keine Risiken eines Gebirgsschlages im Werra-Kali-Revier
mehr bestehen.

Sollten Sie diese Garantie jedoch nicht abgeben können, sehen
wir es als dringend geboten, dass der Freistaat Thüringen
seiner Funktion als Bergaufsicht nachkommt und eine Sanierung
anordnet.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Jochen Hohmann
Bürgermeister der Gemeinde Dippach

Johannes Woth
Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Berka/Werra
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 20. November 2011 )
 
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