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Antrag für Pipeline gestellt |
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Kassel. Mit der Vorlage der überarbeiteten und aktualisierten Antragsunterlagen hat K+S beim Staatlichen Umweltamt / Dezernat Bergaufsicht des Regierungspräsidiums Kassel die Voraussetzungen für die Einleitung des förmlichen Planfeststellungsverfahrens für den Bau einer Salzwasserleitung von Neuhof nach Philippsthal geschaffen.
In den Antragsunterlagen belegt K+S ausführlich, dass der Transport des Salzwassers über eine Rohrleitung sowie die Entsorgung im Bereich des Werkes Werra der ökologisch vorteilhafteste Weg ist. Bereits in der Vorbereitung des Antrages waren alle technisch denkbaren Entsorgungsvarianten von Experten geprüft worden. Die einzelnen Fachgutachten zeigten, dass die Alternativen zur Pipeline entweder keine nachhaltige Lösung darstellen, technisch nicht realisierbar sind oder schwerwiegende ökologische Nachteile mit sich bringen. Dies trifft insbesondere auch auf die derzeit noch als Interims- Lösung erforderlichen LKW-Transporte zu, die mit CO2-Emissionen und anderen Begleiterscheinungen des Schwerverkehrs das regionale Umfeld in Anspruch nehmen. Sie sollen mit einer zügigen Durchführung des Genehmigungsverfahrens und dem anschließenden Bau der Leitung so schnell wie möglich beendet werden. Werra wird weiter entlastet Die in dem Planfeststellungsantrag dargelegten technischen Verfahren stellen sicher, dass die ökologischen Bedingungen in der Werra durch die Einleitung der Salzabwässer aus Neuhof nicht verschlechtert werden. Das Leitungsprojekt steht im Einklang mit dem von K+S geplanten Maßnahmenpaket zum Gewässerschutz, in das das Unternehmen bis Ende 2015 bis zu 360 Mio. Euro investieren will. Ziel dieses Maßnahmenpakets ist es unter anderem, durch eine nochmalige Halbierung der Salzwassermengen die Chloridkonzentration in der Werra am Pegel Gerstungen von 2.500 auf 1.700 mg/l zu senken.
Weltweit hat K+S die höchsten Umweltstandards in der Kaliproduktion und nutzt den modernsten Stand der anwendbaren Technik. Durch hohe Investitionen hat das Unternehmen bereits in den letzten zwei Jahrzehnten das Abwasseraufkommen um die Hälfte reduziert. Anerkannte Wissenschaftler bestätigen, dass alle bisherigen Maßnahmen zu einer wesentlichen Verbesserung der Lebensbedingungen für Flora und Fauna in Werra und Weser geführt haben. Das hat auch zur Folge, dass diese Flussregionen eine wachsende Attraktivität für den Tourismus entwickelt haben. Diese Fortschritte will K+S mit einem umweltbewussten Entsorgungskonzept und den Maßnahmen zum Gewässerschutz weiter fördern und gleichzeitig die Zukunftssicherheit der Arbeitsplätze im Kalibergbau stärken. Die Salzwasserleitung Neuhof-Philippsthal ist ein integraler Bestandteil dieses Konzepts. Quelle: Kreisanzeiger-Online |
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 1. Juni 2010 )
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