|
Thema: Slowenischer Müll heizt in Heringen ein, HZ v. 15. April
Liest man den Artikel „Slowenischer Müll heizt in Heringen ein“ so reibt man sich verdutzt die Augen und schaut auf den Kalender, ob heute nicht der 1. April ist. Aber nein, heute ist der 15. April und das ist die Realität! In Heringen wurde ein Müllheizkraftwerk gebaut, was voraussichtlich schon vor seiner Erbauung Probleme mit seiner Auslastung und somit einem wirtschaftlichen Betrieb hatte. Jetzt wird der Bevölkerung es als Segen verkauft, wenn slowenischer Müll (Slowenien ist 900 km entfernt) dort verbrannt wird.
Herr Struthoff lässt uns in seinem Kommentar wissen, in einer globalisierten Welt ist das nun mal so und als Krönung schreibt er, besser den Müll bei uns verbrannt, als illegal irgendwo abgekippt oder als Giftmüll in der so genannten 3. Welt „entsorgt“. Wenn man den Leser als unkritisches „Stimmvieh“ sieht, macht ein solcher Wortlaut einen Sinn.
Aber zurück zu Heringen: Da wird ein Müllheizkraftwerk fern der Interessen der Kaligemeinde gebaut und jetzt verkauft uns der Bürgermeister Ries, dies als Erfolg für Heringen, wenn das Heizkraftwerk mit zweifelhaften Aufträgen ausgelastet wird. Warum stellt man sich die Frage nach dem Sinn eines solchen Kraftwerks nicht vor der Verwirklichung solcher Projekte. In einem hat der Bürgermeister recht, würde das Kraftwerk nicht ausgelastet sein, müsste, wie allgemein üblich, der Steuerzahler einspringen.
Eines stimmt mich sehr bedenklich, dass ein Herr Ries erst kürzlich bei der Bürgermeisterwahl bestätigt wurde und eine Kontrolle der Gemeindepolitik durch Bürger und Medien nicht gegeben scheint.
Reimond Mahr Quelle: Hersfelder Zeitung |
|
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 21. April 2010 )
|