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ZDF Abenteuer Wissen / Leserbrief von Thomas Mötzing PDF Drucken E-Mail
Die Antwort von KLaus Reinhardt auf diesen Leserbrief!

Die Behauptung des Herrn Mötzing, Ortsvorsteher von Widdershausen, die Bürgerinitiative versuche mit allen Mitteln die Schließung der Werrawerke durchzusetzen, ist völlig haltlos und geht an den Realitäten vorbei. Sie ist leider das Ergebnis einer Kampagne, mit der versucht wird, durch das Schwingen der „sozialen Keule“ Druck auf die Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft auszuüben, um weitergehende Genehmigungen zu erhalten. Wir sind als Bürgerinitiative für den Erhalt der Kali-Arbeitsplätze in dieser Region, das heißt wir sehen durchaus Chancen für die Vereinbarkeit von Ökologie, Ökonomie und sozialer Verantwortung hier im Werrarevier, natürlich nicht um jeden Preis. Dazu ist jedoch notwendig, dass sich K+S strategisch neu ausrichtet, was zeitgerechte und umweltfreundliche Abbau- und Entsorgungstechnologien betrifft. Bewegt sich K+S hier nicht, dann setzt das Unternehmen selbst die Arbeitsplätze aufs Spiel. Deshalb mein Appell an all jene, die ständig versuchen, uns als Arbeitsplatzvernichter hinzustellen. Suchen Sie den Sündenbock für diese verfahrene Situation dort, wo über Jahre hin eine falsche Firmenstrategie betrieben wurde und wo heute in erster Linie die Rendite zählt.

Klaus Reinhardt,
Vorsitzender der Bürgerinitiative „Für ein lebenswertes Werratal“,
Dankmarshausen

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 25. März 2010 )
 
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