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Nein zu Salzpipeline bekräftigt |
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Göttingen. Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) lehnt eine Salzfernleitung vom hessischen Kali-Revier zur Nordsee weiterhin kategorisch ab. Er reagiert damit auf die Abschlussempfehlung des Runden Tisches Werraversalzung.
Wie berichtet, hatte sich das Gremium am Dienstagabend mit großer Mehrheit für den Bau einer Pipeline durch Niedersachsen ausgesprochen. Er halte den Bau für „völlig unrealistisch“, sagte Sander gestern. Weitere Belastungen des Küstenmeeres müssten vermieden werden.
Der Minister ist davon überzeugt, dass der Kasseler Konzern K+S für die 500 Millionen Euro, die der Bau einer Salzfernleitung schätzungsweise kosten würde, die Belastung auch an der Quelle reduzieren kann.
Sander regte erneut einen weltweiten Ideenwettbewerb an, um innovative und bezahlbare Techniken zur Behandlung der Abwässer aus der Kaliproduktion zu finden.
Die niedersächsischen Umweltverbände tragen die Empfehlung des Runden Tisches dagegen mit. „Wir erwarten eine vollständige Einstellung der Einleitung von Salzabwässern in die Werra und die Weser bis zum Jahr 2020“, sagte Elke Meier vom Nabu Niedersachsen.
Das von K+S vorgelegte Gesamtkonzept verspricht nach Auffassung der Umweltschützer zwar eine Verbesserung der Situation, bleibe gleichwohl erheblich hinter den Forderungen nach einer Reduzierung der Salzbelastung der Flüsse zurück. (ket) Quelle: HNA Online |
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 10. Februar 2010 )
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