Main Menu
| Home |
| Wir über uns |
| Mitgliedschaft |
| Müllverbrennung |
| Lauge |
| Gesetze |
| Medien |
| Links |
| Kontakt |
| Suche |
| FAQs |
| Gästebuch |
Newsflash
| GAU für K+S-Gutachter - Pressemitteilung der WWA |
|
|
|
Datum: 17.04.2009
Veröffentlichung: sofort Werraversalzung GAU für K+S-Gutachter Heute haben das Büro am Fluss "Lebendige Weser" und der BUND ein Gutachten zur ökologischen Situation der Werra vorgelegt. Das Ergebnis: Verantwortlich für den schlechten ökologischen Zustand des Flusses sind eindeutig und allein die Abwässer der Kali- Industrie. Damit bestätigt das Gutachten unabhängige Forschungsarbeiten von Prof. Dr. Ulrich Braukmann (Universität Kassel) und widerlegt die Aussagen der K+S-Gutachter ECORING. ECORING-Gutachter hatten - z.B. am 22.11.2007 in einem Beitrag des Hessischen Fernsehens - als Ergebnis ihrer Untersuchungen mitgeteilt, dass die Salzeinleitungen von K+S den Zustand der Werra nur unwesentlich verschlechtern. Hauptursachen seien vielmehr ungeklärte Kommunalabwässer aus Thüringen sowie landwirtschaftliche Abwässer. Diese Aussage scheint auf Ausnahmebestimmungen der Wasserrahmenrichtlinie abzuzielen. Wenn nämlich der "gute ökologische Zustand" der Werra ohnehin nicht zu erreichen ist, dann kann man von der Kali-Industrie keine weitergehenden Anstrengungen erwarten. Mit dieser Begründung waren schon 2007 im "Pilotprojekt Werra-Salzabwasser" niedrigere Umweltziele angestrebt worden. Die Aussage des Gutachtens des Instituts für Gewässerökologie und Fischbiologie (Jena) und die Forschungsergebnisse von Prof. Dr. Braukmann sind aber eindeutig: in der Werra kann der von der Wasserrahmenrichtlinie geforderte "gute ökologische Zustand" erreicht werden, wenn K+S seine Salzeinleitungen einstellt. Die Werra-Weser-Anrainerkonferenz hatte berichtet, dass die technischen Lösungen hierfür vorhanden sind und auch unter Wettbewerbsbedingungen eingesetzt werden können. Der frist- und zielgerechten Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie steht damit nichts mehr im Wege. Die Gutachter-Politik der K+S ist damit gescheitert. Schon im Januar hatte die Werra-Weser- Anrainerkonferenz gefordert, die umstrittenen Gutachten zurück zu ziehen. Die Genehmigungsbehörden werden mit den ECORING-Gutachten keine Genehmigungen begründen können. Dr. Walter Hölzel Vorsitzender "Werra-Weser-Anrainerkonferenz e.V." Erster Stadtrat Witzenhausen 0 55 45-95 01 08 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Download |
|||
| Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 22. April 2009 ) | |||
| < zurück | weiter > |
|---|



